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Wer profitiert von Proteinshakes - Und warum?

Von Wolfgang Dorfner


Eine Frage die wir von vielen in der Community häufig gestellt bekommen ist jene nach Sinn und Unsinn von Protein Shakes. Braucht man Protein Shakes um gesund zu leben? Oder anders formuliert, wer profitiert warum von Protein Shakes?

In diesem Beitrag wollen wir diese Frage nuanciert beantworten und etwas mehr Klarheit schaffen, warum wir gerne (vegane) Protein Shakes in unseren Tag einbauen und sie auch anbieten.

 

Warum braucht der Körper Protein?


Protein, oder auf Deutsch eigentlich “Eiweiß”, ist neben Kohlenhydraten und Fetten einer von insgesamt 3 essentiellen Makronährstoffen. Protein und seine biochemischen Bestandteile werden im Körper für den Aufbau und Erhalt der Muskulatur verwendet - was auch erklärt, warum
Proteinshakes schon lange vor allem in der Bodybuilding Szene beliebt sind.

Dabei hat Protein eine Vielzahl weiterer Funktionen: Es spielt eine wesentliche Rolle bei der Synthese verschiedener Hormone, Enzyme, Nukleinsäuren (wegen ihrer Aufgabe als Informationsspeicher auch als “Schlüsselmoleküle des Lebens” genannt) und diverser Bausteine des Immunsystems. Ohne ausreichend Eiweiß kann unser Körper nicht die Strukturen generieren, aus denen Zellen, Gewebe oder Organe bestehen und auch nicht jene biochemischen Substanzen synthetisieren, die Grundlage für das kardiovaskuläre System, Muskelkontraktion, -wachstum und -heilung sind. Gerade für Sportler ist das von entscheidender Bedeutung: Ohne ausreichend Protein heilen Muskeln langsamer, es kann folglich zu “Übertraining” kommen und somit letztlich zu Sportverletzungen.


Wieviel Protein brauche ich?


Je nach Quelle liegt die optimale tägliche Verzehrmenge von Protein bei einem gesunden, normalgewichtigen Erwachsenen bei 0,8g bis 1g pro Kilo Körpergewicht. Ein 75 Kilogramm schwerer Mann wird pro Tag also in etwa 70 bis 75 Gramm Protein verzehren. Das ist natürlich ein reiner Mittelwert und der tatsächliche Bedarf kann - beispielsweise bei Sportlern - mitunter deutlich darüber liegen.

Unabhängig davon ist in der modernen Ernährung eine Mangelversorgung an Protein aber nahezu ausgeschlossen. Alleine durch die astronomische Menge an Fleisch die die Masse an Menschen hierzulande verzehrt - denn Fleisch ist die Hauptquelle für Protein der allermeisten Deutschen. Eine rein pflanzliche Lebensweise hingegen hat zwar eine ganze Reihe von positiven Effekten für die Gesundheit (wie die essentielle Reduzierung von Entzündungsmarkern), die Ernährung von Veganern heutzutage legt aber in vielen Fällen den Schwerpunkt auf Kohlenhydrate - obgleich hier die Anmerkung nötig ist, dass das sehr stark von der individuellen Ausgestaltung der pflanzlichen Ernährungsweise abhängt. Die Konsequenz kann aber eine merklich geringere Proteinzufuhr verglichen mit der fleischessenden Masse sein. Für genau solche Fälle kann sich ein einfacher Proteinshake lohnen. So enthält eine Portion (2 Scoops) unseres pflanzlichen Schoko-Proteinshakes beispielsweise auf einen Schlag 23 Gramm Protein - was für die allermeisten Veganer als Ergänzung absolut ausreichend sein wird.

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Welche Effekte hat mehr Proteinzufuhr?


Ergänzende Proteinzufuhr hat eine ganze Reihe weiterer positiver Effekte auf den Körper:

Für die meisten Menschen sind Proteinshakes eine einfache und gesunde, gut sättigende Alternative zu industriellen Snacks, die meistens vor allem auf Zucker und Fett als Makros setzen. Solche "Snacks" sorgen zwar meist für ein mehrminütiges Zucker-High, dann folgt aber meist mehr Lethargie und weniger Energie als vor dem Verzehr. Obendrein machen solche Riegel und Co auch noch schnell dick ohne anhaltend zu sättigen.

Proteine liefern die Grundbausteine von Muskeln. Proteinreiche Snacks helfen also dabei in Form zu kommen oder zu bleiben - gerade wenn mit zunehmenden Alter (und das beginnt leider in der Biologie schon langsam mit Anfang 30) der Körper ohnehin tendenziell eher zum Abbau von Muskulatur und hin zum Aufbau von Fettpolstern tendiert. 

Pack in Deinen Rucksack für den Tag also statt einem Riegel testweise einfach mal einen Shaker mit Proteinpulver und füll den Shaker dann einfach mit Wasser auf wenn der Appetit sich meldet. Du wirst den Unterschied auf Dauer spüren und garantiert auch sehen.

 

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Was macht Alpha Foods Protein besonders?


Eine der fundamentalen Tatsachen ist, dass jeder proteinreiche Rohstoff - ob tierisch oder pflanzlich - unterschiedliche biochemische Schwerpunkte aufweist, beispielsweise in Bezug auf ihren Gehalt an essentiellen Aminosäuren. Sojaprotein hat beispielsweise ein besonders ausgeglichenes Verhältnis aber nicht vollständiges Profil der verschiedenen Aminosäuren, enthält beispielsweise sehr wenig Methionin. Erbsenprotein hingegen enthält besonders viel Arginin. Reisprotein hat mit den höchsten Proteinanteil aller Samen, enthält aber kaum Leucin und Lysin. Hanfprotein auf der anderen Seite enthält neben den Aminosäuren auch besonders viele ergänzende Enzyme, Vitamine und andere Co-Faktoren, die bei der Verdauung und Absorbierung helfen und zeichnet sich durch ein vollständiges Aminosäureprofil aus. Und dann ist da natürlich auch Kürbiskernprotein, das besonders reich an Tryptophan ist.

Ultimativ ist das Problem vieler veganer Proteinpulver, dass sie einseitig auf ein oder zwei Proteinquellen setzen und damit ein unvollständiges biochemisches Profil generieren. Pflanzliche Proteinquellen sind komplexer als tierische, und dieser biochemischen Vielfalt sollte eine Rezeptur Rechnung tragen.  Unsere Pulver (erhältlich mit und ohne Soja-Protein) basieren daher auf ausgewogenen und fein aufeinander austarierten Mischungen von bis zu 9 verschiedenen veganen Proteinquellen: Erbsen, Hanfsamen, Sonnenblumenkerne, Chia Samen, Reis, Sojasamen, Amaranth, Leinsamen und Süßlupine. Jeder Rohstoff hat seine eigenen Vorzüge und zusammen als Team ergeben sie einen unschlagbar starken Proteinshake - der lecker schmeckt, bekömmlich ist und vor allem die volle Kraft von Eiweiß entfaltet. Und das Ganz ohne tierische Produkte.

Ein weiteres Problem der meisten pflanzlichen Proteinpulver liegt in der sogenannten Phytinsäure. Dabei handelt es sich um einen sekundären Pflanzenstoff, der vornehmlich in Getreide, Hülsenfrüchten und vielen anderen Samen vorkommt. 
Phytinsäure ist für den Menschen insofern ein Problem, als dass sie die Aufnahme von Mineralstoffen und Spurenelementen hemmt. Zudem blockert Phytinsäure die beiden Verdauungsenzyme Pepsin und Trypsin, die der Mensch ausgrechnet zur Verdauung von Proteinen braucht. Das Ergebnis sind die bei Proteinpulvern bekannten Blähungen und Magenkrämpfe.

Dabei liese sich das Problem einfach vermeiden: Sobald der Keimprozess des Samens nämlich beginnt, wird im Korn das Enzym Phytase gebildet. Phytase baut die Phytinsäure ab und löst das Problem auf ganz natürliche Weise. Wir verwenden deswegen für unsere Proteinpulver ausschließlich Protein aus gesprossten Samen. Alpha Foods Vegan Proteins sind dadurch besonders phytinsäurearm und ausgesprochen gut verträglich.

 

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