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Ein kurzes Gespräch mit Dr. Fuchs über Darmgesundheit

Von Elena Fuchs


Im Gespräch mit: Dr. med. Klaus Fuchs, Facharzt für Kinderheilkunde. Er beschäftigt sich seit über 30 Jahren mit Alternativ- und Naturmedizin und seit 25 Jahren mit dem Darm.

Der Darm ist unser Aufnahmeorgan für Nahrungsmittel und Flüssigkeiten, wichtigster Immun-Modulator, er produziert Vitamine und Hormone und besitzt ein eigenes Nervensystem, das rund 500 Millionen Nervenzellen enthält und im ständigen Austausch mit dem Gehirn agiert. Die Darmgesundheit ist daher auch der einzige und vollumfängliche Fokus unseres pflanzlichen Darm-Elixiers (welches auch auf Amazon und bei anderen ausgewählten Partnern verfügbar ist).

 

Was macht den Darm für uns so wichtig?

Der Darm ist für unsere Gesundheit ein zentrales Organ, diese Erkenntnis geht bis zu Paracelsus aus dem 16. Jahrhundert zurück.

  1. Der Darm und die Verdauungsdrüsen sind dafür da, die Nahrungsmittel aufzuschließen und verdaubar zu machen und um die verdaubaren Bestandteile der Nahrung aufzunehmen, was bedeutet, diese aufgeschlossene Nahrung letztendlich in die Blutbahn zu bringen und von dort in die Zellen.
  2. 70% der immunkompetenten Zellen findet man im Verdauungstrakt, was die Rolle des Darms als Immunorgan unterstreicht.
  3. Der Darm produziert Vitamine und Hormone, sowie Neutrotransmitter, zum Beispiel Serotonin.

 

Wie kommt es überhaupt zu Problemen im Darm?

Die häufigste Ursache für Darmprobleme ist Stress, den in unserer zivilisierten Welt praktisch jeder Mensch hat.  Weitere Ursachen liegen in unserer Nahrung, allen voran industriell verarbeitete und denaturierte Nahrungsmittel und die darausfolgende Allergenisierung der Lebensmittel, allen voran Kuhmilch, Weizen und Hühnerei, jedoch auch individuelle Nahrungsmittelallergene wie zum Beispiel Nüsse,  Fisch oder Kakao. Umweltschädliche Substanzen aus der Umwelt wie Quecksilber, Blei, Aluminium und giftige Kohlenwasserstoffverbindungen können ebenfalls ein Problem darstellen. Probleme können auch durch andere Krankheiten wie Darminfektion hervorgerufen werden.

Wenn der Dünndarm durch Stress oder Allergene einmal offen ist, können immer mehr Nahrungsmittel durch die offene Darmwand gelangen und werden dadurch selbst zum Allergen. Wir bezeichnen das als Leaky Gut Syndrom (löchriger Darm), was bei uns in der zivilisierten Welt das größte Dünndarmproblem ist. Sobald der Dünndarm und die Verdauungsdrüsen ihren Aufgaben nicht mehr nachkommen können, wird die Nahrung nicht mehr ausreichend aufgeschlossen, was zu Gährung und Fäulnis führt und dadurch letztendlich auch den Dickdarm belastet.

 

Gibt es eine Möglichkeit das Leaky Gut Syndrom, den undichten Darm, wieder in Takt zu bringen?

Glücklicherweise hilft außer dem wichtigsten Faktor, dem "Entstressen", ein Nahrungsergänzungsmittel: Darmbakterien. Ein gutes Präparat enthält mind. 5 Stämme, wobei in den allermeisten Fällen für die Verdauung am wichtigsten Lactobazillen und Bifidusbakterien sind (1).

Bei der Verabreichung von exogenen Darmbakterien ist es wichtig zu wissen, dass diese die Magenbarriere (Magensäure) überwinden müssen, d.h. wir sollten sie mit warmen Wasser nach kurzem ankeimen einnehmen, am besten vor dem Abendessen. Das hat den Sinn, dass der Pylorus (= Magenausgang, Pförtner) lauwarmes Wasser durchlässt und die Darmbakterien sofort an ihren Platz kommen können. Dazu muss man wissen, dass die Magensäure bakterizid wirkt und daher die Magenpassage so schnell wie möglich durchlaufen werden muss. Die Darmflora beginnt im oberen Dünndarm sehr mager und je tiefere der Darmabschnitt, desto mehr Bakterien findet man. Die meisten Bakterien hat der Dickdarm. Diese Bakterien befinden sich in Symbiose mit unserem Körper, so ist zum Beispiel seit längerem bekannt, dass Vitamin K und B12 von den Darmbakterien gebildet werden. Darüber hinaus gibt es Untersuchungen, die belegen, dass eine gesunde Darmflora einen gesunden Geist mit sich bringt (2).

Die Nahrung sollte frisch, ballaststoffreich (Ballaststoffe können vom Körper nicht aufgenommen werden und stehen den Bakterien zur Nahrung zur Verfügung) und möglichst allergenfrei sein. Es ist wichtig antigene Nahrungsmittel zu meiden, besonders Kuhmilch, Weizen und Hühnerei, sowie weitere personenindividuelle Allergene. Nur so kann die latente Entzündung, die bei Leaky Gut immer vorhanden ist (Low grade inflammation) in den Griff genommen werden.

Eine weitere Möglichkeit die Darmschleimhaut zu schließen ist die Einnahme von Zeolith Clinoptilolit, wobei man auch hier sehr auf Qualität achten muss (3).

Es ist auch wichtig dafür zu sorgen, dass Nahrungsmittel gut aufgeschlossen werden zu können, weshalb es wichtig ist das Verdauungsfeuer (= Drüsentätigkeit der Bauchspeicheldrüse,  sowie die Schleimhautständigen Drüsen im Darm, die die Enzyme für die Aufschließung bereitstellen) anzuregen. Das Verdauungsfeuer lässt sich zB. durch Kurkuma, Ingwer und Pfeffer anregen (4).

Ballaststoffe und Wirkstoffe für den Darm

Darm-Elixier

 

Woher entstehen Probleme im Dickdarm und was können wir dagegen tun?     

Das größte Dickdarmproblem ist Divertikulose, man nennt sie auch die Zivilisationskrankheit des Darms, oft verbunden mit Verstopfung. Bei einer Divertikulose entstehen knopfartige Löcher im Darm, wo sich Divertikel aufblasen, welche Kot und Gas enthalten. Man nennt diese festsitzenden, bzw. immobilen Stuhlreste ´Darmschlacken´, die vor sich hinfaulen und gähren. Dabei entstehen Indole und Scatole, sowie Metylalkohol und Alkohol, welche von der Leber entgiftet werden müssen. Unter dem Stuhlziegel, also unter der Darmschlacke, bzw. im Divertikel entzündet sich die Dickdarmschleimhaut.

Oft ist unser Darm verschleimt, was bedeutet, dass die Nahrungsmittel nicht an die Darmzotten herankommen, da diese verschleimt sind und somit nichts aufnehmen können. Diese gähren und faulen dann. Schleimbildende Nahrungsmittel können sein: Tierische Eiweiße, Hühnereier, Käse, weißes Weizenmehl, Fast Food, Softdrinks, Schmalz, Fisch, Fleisch, Milchprodukte, usw. (5).

Je mehr gähr- und fäulnisfähige Nahrungsreste in den Dickdarm gelangen, weil die Verdauung unvollständig ist, desto mehr Gas wird gebildet. Divertikel entstehen einerseits durch Blähungen und durch den Gasdruck und andererseits durch langsame Peristaltik (Verstopfung).

Sowohl Chinesischer Süßholzwurzelextrakt als auch Eibischwurzel haben eine entzündungs- und schleimlösende Wirkungen. Letzteres wird schon seit vielen Jahren bei Reizdarm- und Verdauungsbeschwerden eingesetzt (6). Die in den Blättern von Bärentraubenblatt enthaltenen Gerbstoffe haben antibaktierelle und entzündungshemmende Wirkungen. Zu guter Letzt sorgt Klettenfrucht für eine gesunde Darmflora und dafür, dass sich die Schleimhautzellen schneller regenerieren können.

Ballaststoffe und Wirkstoffe für den Darm

Darm-Elixier

 

Warum sollten wir unseren Darm reinigen?

Darmpflege ist sehr wichtig, da alles was nicht komplett verdaut werden kann, im Darm gährt und fault. Bei der Gährung entsteht Metylalkohol, welcher unglaublich giftig für uns ist und von der Leber entgiftet werden muss.

Das Ziel hier ist es einerseits die Entzündung zu mindern: Aloe Vera, zum Beispiel, wirkt reinigend und entzündungshemmend und kann helfen diese Entzündungen abzudämpfen. Je entzündungsfreier und sauberer dieser ist, desto besser kann also das Immunsystem arbeiten.

Alles was der Darm aufnimmt, gelangt durch die Pfortader in die Leber. Dies erklärt auch, weshalb Blähungen (Fäulnis- und Gärgase) die Leber belasten. Gifte, die bei unvollständiger Verdauung aufgenommen werden, müssen von der Leber entgiftet werden. Je sauberer der Darm und je besser die Verdauungsdrüsen arbeiten, desto weniger Arbeit hat die Leber mit diesen Giften.

Weil bei Leaky Gut ganze Schleimhautfelder nicht mehr funktionsfähig sind, fehlen auch die schleimhautbeständigen Verdauungsenzyme (das wichtigste ist die Lactase, das Milchzucker-aufspaltende Enzym), was zur Laktoseintoleranz führt. Dadurch kommt es zu einer Dysbiose bzw. Gasbildung im Dickdarm.

Darm Elixier ist ein Reinigungsmittel, dass die Stuhlreste entfernt und reinigt. Es enthält Flohsahmenschalen und Lektine, was natürliche Mittel gegen Verstopfung sind. Andere enthaltene  Stoffe sind Blattextrakt, welches entlang der Darmschleimhaut kratzt um die Stuhlziegel ausscheidungsfähig zu machen. Leinsamenmehl, das ebenfalls enthalten ist, quillt auf und hierbei entsteht mehr Stuhl, damit der Dickdarm angeregt wird um schneller zu arbeiten. Pflaumenfrucht wirkt abführend, da die Darmperistaltik gesteigert wird (7). Neben der Reinigung ist es wichtig auf die Ernährung zu achten, denn ohne auf die Allergene zu verzichten, ist eine Reinigung nur bedingt sinnvoll.

Ich sage gerne: Je reiner der Darm ist, desto reiner ist die Seele, das bedeutet, dass eine Darmreinigung auch positive psychische Wirkungen mit sich bringt.

 

 

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