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Was nutzen Probiotika & Präbiotika für den Darm?

Von Elena Rosenthal


Die Bakterien im Darm können einen großen Einfluss auf die Gesundheit und das Wohlbefinden haben. Sie beeinflussen wie Nahrung verdaut wird, Nährstoffe aufgenommen werden, die Kraft des Immunsystems - und das ist nur die Spitze des Eisbergs.


Probiotika oder Präbiotika?

Grundsätzlich sollten wir zunächst den Unterschied zwischen Probiotika und Präbiotika verstehen. Probiotika sind gesundheitlich nützliche Bakterien. Sie kommen in fermentierten Lebensmitteln wie Joghurt, Sauerkraut, Kimchi und Kombucha vor und ähneln jenen Bakterien, die wir von Natur aus im Darm haben. Probiotika haben das Ziel, die bakterielle Balance zwischen guten und schädlichen Bakterien im Darm hin zum positiven zu drehen und schädliche Bakterien in Schach zu halten, die Beschwerden wie Entzündungen und gastrointestinale Probleme wie Durchfall oder Reizdarm verursachen können.

Präbiotika auf der anderen Seite sind im Gegensatz zu Probiotika keine lebenden Organismen. Präbiotika sind fermentierbare Faserstoffe, die wir nicht verdauen können. Dadurch bewegen sie sich durch den Magen-Darmtrakt, kommen in Kontakt mit Probiotika denen sie als Nahrung dienen und werden auf diesem Wege zu kurzkettigen Fettsäuren fermentiert. Und das ist wichtig, denn ohne präbiotische Nahrung können probiotische Bakterien inaktiv werden. Wie auch bei anderen Nährstoffen (beispielsweise Vitamin D und Vitamin K) sind Pro- und Präbiotika also eng miteinander verzahnt und können ohne den jeweils anderen Part gänzlich nutzlos sein.


Lactobacillus und Bifidobacterium Probiotika

Die beiden wichtigsten Spezien an Probiotika sind der Lactobacillus und der Bifidobacterium.

Lactobacillus ist die am häufigsten im Dünndarm vorkommende Kategorie. Lactobacillus Bakterien produzieren durch die Fermentation von Kohlenhydraten Laktase, ein Enzym, dass für die Verdauung von Laktose, also Milchzucker, zwingend erforderlich ist und außerdem bei der Aufnahme von Mineralstoffen wie Calcium, Kupfer, Magnesium und Eisen hilft. Lactobacillus hilft zudem im Darm eine saure Umgebung zu schaffen, was viele unerwünschte Mikroorganismen abtötet. Die wichtigsten und potentesten Lactobacillus-Stämme sind L. acidophilus, L. casei, L. salivarius, L. bulgaricus sowie L. plantarum.


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Bifidobacterium-Stämme finden sich vor allem im Dickdarm und helfen primär bei der Abwehr von Eindringlingen wie schädlichen Bakterien und Pilzen. Wie Lactobacillus produzieren auch Bifidobacterium-Bakterien Milchsäure, die dann etwa 70 Prozent aller Zellen der Darmschleimhaut als Nahrung dient und auf diese Weise dazu beiträgt, die Schutzschicht des Darms zu festigen. Milchsäure hilft auch im Dickdarm dabei einen sauren pH-Wert aufrecht zu halten und somit die Ausbreitung schädlicher Bakterien zu verhindern. Bifidobacterium-Bakterien synthetisieren im Darm zudem verschiedene B-Vitamine sowie Vitamin K. Interessant ist, dass mit zunehmenden Alter immer weniger Bifidobacterium-Bakterien in der Darmwand nachweisbar sind.

Die wichtigsten und potentesten Bifidobacterium-Stämme sind B. lactis, B. longum und B. bifidum.


Die Tricks der Supplement-Hersteller

Nun sind Probiotika seit einigen Jahren schon in aller Munde und es mangelt am Markt auch nicht vor allem an Probiotika-Kapseln. Dabei ist der Begriff “Probiotika” nur ein Sammelbegriff für eine ganze Reihe an verschiedensten Bakterienstämmen die im Darm jeweils ganz unterschiedliche Rollen übernehmen können. So gibt es beispielsweise klinische Studien die zeigen, dass sich mit Probiotika sogar Allergien behandeln lassen. Solche Potenziale entfalten aber nur bestimmte Kulturen, die dummerweise auch noch sehr teuer sind - also werden solche Feinheiten in der Werbung für Probiotika gerne ausgeklammert. Auf der anderen Seite rühmen sich viele Produkte mit der vermeintlichen Vielfalt an Stämmen, geben auf der Packungen nur die Gesamtzahl der Bakterien an, ohne genauer darauf einzugehen wieviel denn nun von welchem Stamm wirklich enthalten ist.

Der größte Feind der Probiotika selbst sind nicht die Werbeversprechen, sondern die Magensäure. Probiotika können im Darm gedeihen und sich vermehren - allerdings müssen sie es dort erst einmal hinschaffen. Probiotika sind lebende Organismen, die die Magensäure kaum überleben können. Das ist ein Schlüsselproblem der meisten Produkte, da Kapseln alleine nie wirklich magensäureresistent sind. Und so verwundert es nicht, dass bei einer simulierten Verdauung im Labor nur 30 Minuten nach der Einnahme kaum noch Bakterien am Leben sind. Wir haben daher lange gesucht und beziehen unsere Bakterien nun aus einem Labor in Baden-Württemberg. In einem patentierten, weltweit einzigartigen Verfahren werden dort die Probiotika mit einer schützende Hülle aus Polymeren verkapselt. Unter dem Mikroskop sehen die lebenden Mikroorganismen dann wie kleine Kügelchen aus. Diese Magensäureresistenz wird von vielen konventionellen Produkten zwar zum Teil versprochen, konnte aber bisher nie nachgewiesen werden.

Alpha Foods Probiotic enthält in jeder Portion 16 Milliarden lebende und vermehrungsfähige, mit Polymeren mikroverkapselte Bakterien sowie 9 Gramm präbiotische Bakteriennahrung aus resistenter Maisstärke, Inulin und Akazienfasern. Es enthält darüber hinaus keinerlei Zusatzstoffe, keinerlei Trennmittel, Aromen, Farbstoffe, Süßstoffe, Stabilisatoren oder andere Hilfsstoffe. Sie sind 100% vegan, laktosefrei, glutenfrei, frei von Konservierungsstoffen und frei von gentechnikveränderten Zutaten.

Dadurch, dass die Probiotics komplett geschmacksneutral sind können sie auf enorm vielfältige Weise verwendet werden: einfach gemischt mit etwas Saft oder Wasser oder als Boost in einem Proteinshake oder Superfood Elixir.



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